Feelgood Management – Mit Wohlfühlfaktor zum Unternehmenserfolg

15 .03 .2019

Feelgood Management

Bei der Arbeit verbringt man gut acht Stunden pro Tag, 40 Stunden die Woche. Das heißt, die meiste Zeit des Tages ist man im Unternehmen – zumindest, wenn man nach dem Wachzustand geht. Deshalb ist es umso wichtiger eine Atmosphäre zu schaffen, in der ein Team sich ganzheitlich wohl fühlen kann. Denn eines steht fest. Die Mehrheit der Arbeitnehmer* ist nicht mehr bereit, sich für ein Unternehmen ins Zeug zu legen, das ihnen nicht dabei hilft, bestmöglich zu performen und sich dabei selbst gut zu fühlen.

Viele Arbeitnehmer in Deutschland sehen in einer positiven Arbeitsatmosphäre sogar den entscheidenden Schlüssel zur Zufriedenheit im Beruf. Welch große Bedeutung dem zukommt, sieht man allein an den zahlreichen Begrifflichkeiten, welche sich um dieses Feld ranken, wie etwa Workplace Design, Coprorate Health, Feelgood Management, Smart Work und co. Diesem Bedürfnis dürfen wir uns als Arbeitgeber natürlich nicht verschließen und haben in der Vergangenheit und in der Gegenwart Verschiedenes auf die Beine gestellt.

Dem Team Freiraum zum Abhängen geben

Für gute Arbeitserfolge sind Kreativpausen unerlässlich. Man kann ja kaum von jemandem erwarten, dass er „nine to five“ auf den Laptop starrt und dann auch noch produktiv ist. Mit unseren modernen Büroräumen haben wir deshalb eine Atmosphäre geschaffen, die einlädt, sich inspirieren zu lassen, sich wohlzufühlen und auch mal abseits des festen Schreibtisches kreativ zu sein. Wie wichtig die Gestaltung der Büroräume ist, zeigt auch eine  Umfrage des Unternehmens Mindspace in Kooperation mit dem Umfrageinstitut One Poll zur Auswirkung der Arbeitsumgebung auf die Motivation der Mitarbeiter. Dabei kam heraus, dass fast jeder sechste Deutsche (13 %) und sogar jeder fünfte Millennial (18,4 %) einen potentiellen neuen Job aufgrund des schlechten Büro-Designs und der -Ausstattung bereits abgelehnt hat.

Deshalb hat die WMD Group ein besonderes Augenmerk auf die Räumlichkeiten gelegt. Ich weiß noch, wie ich mich fühlte, als ich zum ersten Mal zum Bewerbungsgespräch bei der WMD war. Dieser Moment, wenn du irgendwo reinkommst und du das Gefühl hast, es passt einfach. Besonders die Dachterrasse hat mir von Anfang an sehr gefallen. Wenn die Temperaturen es zulassen, hänge ich gern dort ab, sei es zur Mittagspause, für Meetings oder um einfach mal wieder neue Ideen zu sammeln und frische Luft zu schnappen. Aber es gibt natürlich noch mehr Rückzugsorte, wie kleine Besprechungsinseln oder eine Lounge im Obergeschoss.

Wie wir mit Gesundheitsmaßnahmen den Laden rocken

Der Wohlfühlfaktor hört aber nicht bei den Räumlichkeiten auf. Corporate Health, also die betriebliche Gesundheitsförderung, leistet ebenso einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit unserer Teammitglieder. Besonders cool finde ich unser dreiteiliges Ernährungscoaching was unlängst stattgefunden hat. Zwei Tage Theorie und am letzten Tag haben wir zusammen eingekauft und standen selbst am Herd. Eine ausgewogene Ernährung hält die Mitarbeiter nicht nur gesund, sondern auch glücklich und fokussierter. Unser Übriges tun wir als Unternehmen mit frischem Obst und unseren Smoothie-Tagen.

Außerdem kann man durch Entspannungstechniken und regelmäßige Bewegung die allgemeine Atmosphäre in der Firma verbessern und so die Gesamtleistung des Unternehmens positiv beeinflussen. Deshalb haben wir auch Rückenkurse und Yogasessions für unser Team angeboten. Einige der Übungen kann man sogar direkt am Arbeitsplatz umsetzen. Einige Einrichtungen, wie Krankenkassen, bieten solche Maßnahmen kostengünstig an und können Sie als Unternehmen dabei unterstützen. Ihr Team wird es Ihnen danken.

Teamwork makes the dream work

Ein wichtiger und wesentlicher Wohlfühlfaktor ist ebenso der Teamgeist und der Zusammenhalt innerhalb eines Unternehmens. Wie es um diesen bestellt ist, merkt man immer schnell. Bei meinem ersten Vorstellungsgespräch jedenfalls hatte ich auch diesbezüglich sofort ein positives Gefühl. Das riss auch nach meinem Start nicht ab.

Eine kleine Anekdote hierzu: Eine meiner ersten mir selbst auferlegten Aufgaben damals war es, Mitarbeitervideos zu drehen. Dazu fragte ich das Produktmarketing lediglich nach einem Mikrofon. 20 Minuten später stand mir ein 4-köpfiges Kamerateam zur Seite – JACKPOT, das ist Zusammenhalt. Mit regelmäßigen Maßnahmen und Teamevents wollen wir dieses Feeling aufrechterhalten, neue Kollegen einbinden und den Wissenstransfer innerhalb des Unternehmens fördern.

Nachdem wir in der Vergangenheit schon Teambuilding Events auf Mallorca oder Fuerteventura hatten, fliegen wir zum 25-jährigen Jubiläum wieder gemeinsam in die Ferne. So hat man die Gelegenheit seine Kolleginnen und Kollegen etwas näher kennenzulernen und gleichzeitig dem normalen Arbeitsalltag zu entfliehen.

Natürlich geht es nicht jedes Jahr mit versammelter Mannschaft auf die Insel. Das würde auch unseren Rahmen sprengen. Wir haben dafür aber auch kleinere Teambuilding Events. Letztes Jahr z.B. haben wir unseren Mitarbeitern verschiedene Locations und Events zur Auswahl gestellt. Fallschirmsprung, Kanutour, Escape Room, Craft Beer Tasting und einiges mehr. Jeder Mitarbeiter hat sich dann aus diesen Events seinen Favoriten ausgesucht.

Auch veranstalten wir neuerdings hin und wieder ein Networking Dinner in ungezwungener Atmosphäre. Das erste Mal habe ich noch den Kochlöffel zusammen mit dem Bereichsleiter „Projektrealisierung“ geschwungen, das letzte Mal haben sich unsere SAP-Trainees freiwillig gemeldet und ein leckeres Curry gezaubert. Es muss halt nicht immer groß sein. Hauptsache man macht was.

Das waren nur einige Dinge, die wir derzeit umsetzen. Einen Überblick darüber, was wir unseren Mitarbeitern sonst noch bieten, gibt es hier. Auch wir können uns als Unternehmen zweifelsohne noch weiterentwickeln und halten die Augen stets nach Neuem offen. Gern kann man auch aktiv seine Ideen mit einbringen. Nicht alles lässt sich natürlich sofort einführen - Dranbleiben heißt da die Devise.

*Die in diesem Blogbeitrag verwendeten Personen- und Jobbezeichnungen umfassen sämtliche Geschlechter. Die undifferenzierten Bezeichnungen dienen allein der besseren Lesbarkeit des Textes.

Sascha Zuther

Von Sascha Zuther

Personalreferent bei der WMD Group - Schon im Laufe seines Studiums war Sascha Zuther als HR’ler im IT-Umfeld tätig und ist seither mit Leidenschaft dabei geblieben. In seinen Blogbeiträgen plaudert er über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungen im Recruiting sowie weiteren Personalbereichen.